Pressestimme zu "Aníya-íla"

Aus: Schlangenbrut, Nr. 71, 2000

"Ebenfalls in der Vorbereitung auf das "Fest der 2000 Frauen" entstanden zwei Texte der Schriftstellerin Gerda Marie Pogoda. Eine moderne Penelope guckt sich die Geschichte des Odysseus in den alten Texten kritisch an. Zusammen mit ihrer Muse, die sie liebevoll Müsli nennt, vergleicht sie den griechischen 'Helden' mit Klaus Rainer aus Duisburg, der dabei natürlich nicht gut wegkommt. Und all das wird in Jamben, in einem alten Sprachrhythmus erzählt! Penelope und Müsli entdecken im Homer-Opus Aníya íla, eine unbekannte Figur. Ihr ist ein Sing-Sprech-Stück ‚Der Kongress’ gewidmet, in dem es um die Herrschaftsverhältnisse zwischen Männern und Frauen geht. Zwischendurch retten sich Frauen und Kinder vor der Männergewalt, indem sie sich verwandeln - in Gras, 'das erfolgreichste Gewächs der Welt'."

(Antje Röckemann)

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