Pressestimme zu "Gauklerin der Literatur"

Aus: www.oeh.ac.at, Österreichische HochschülerInnenschaft, Referat für Frauen- & Genderpolitik, 26.5.2003

"Die Dissertation von Marianne Flassbeck hat sich dem literarischen Werk einer zu ihrer Zeit, nämlich das Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts, sehr viel gelesene, besser gesagt sogar Bestseller-Autorin Elizabeth von Arnims angenommen, um auf der Ebene des Humores eine verborgene Lesart ihrer Werke in Zusammenhang des Gechlechterverhältnisses und Rollenverständnisses der Frauen in diesem Zeitalter zu interpretieren.

Trotz aller Wissenschaftlichkeit ein sehr vergnüglicher Streifzug nicht nur durch das Werk dieser Autorin, es werden auch die gesellschaftspolitischen Hintergründe wie literaturtheoretischen Diskurse nicht nur der modernen Zeit, sondern auch der ZeitgenossInnen der Autorin berücksichtigt. Es empfiehlt sich natürlich, wie immer bei wissenschaftlichen Analysen von Texten, als Grundlage die Texte als solche und die Analyse als begleitende Interpretation zu lesen, also kurz, für alle Elizabeth von Arnim Fans oder zumindest für solche, die von der Literatur schreibender Frauen der Jahrhundertwende fasziniert sind und mehr darüber wissen wollen."

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