Pressestimme zu "Gauklerin der Literatur"

Aus: Rundbrief der Frauenakademie München, März 2003

"Die Veröffentlichung ... stellt nicht nur eine Monographie über die seit der Jahrhundertwende und in den Zwischenkriegsjahren populäre und vielgelesene englische Autorin Elizabeth von Arnim dar - deren Romane seit den Neunziger Jahren auch in Deutschland eine Renaissance erleben -, sondern versucht darüber hinaus, dem Phänomen eines weiblichen literarischen Lachens auf die Spur zu kommen.

Der Anlass für diesen spezifischen Forschungsaspekt ergab sich zunächst natürlich vor allem aus der Faszination, die vom humoristischen Schreiben dieser Autorin ausgeht. Umso mehr aber spornte eine andere Auffälligkeit bezüglich dieser Autorin das Forschungsinteresse am weiblichen Humor an: Elizabeth von Arnim galt zwar in ihrer Zeit als eine der geistreichsten und witzigsten Literatinnen, geriet aber dann über Jahrzehnte in Vergessenheit und auch von Seiten der Literaturwissenschaft gab es bislang kaum Interesse, ihren innovativen Einsatz humoristischer Ausdrucksverfahren einer genaueren Betrachtung zu unterziehen.

Weiblicher Humor - von den Litereturkritikern ebenso wie von der Gesellschaft heruntergespielt oder verleugnet - tritt mit diesem Buch über Elizabeth von Arnim aus seinem Schattendasein heraus und fordert damit gleichzeitig eine alternative, geschlechterspezifische Betrachtungsweise des Lachens ein."

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