Pressestimme zu "Käthe, meine Mutter"

Aus: General-Anzeiger vom 8.3.2002

"... Dass ‚unbekannte Biographien unbekannter Frauen’ allemal so interessant sind wie ‚Heldengeschichten berühmter Männer’, wusste schon die amerikanische Autorin Virginia Woolf ... ‚Irgendwie war immer Sommer’, beschreibt die Familiensoziologin ihre Mädchenzeit. Später, viel später, kommt es zum Bruch mit der Mutter. Es ist die Zeit der 68er, Mariannes ‚Revoluzzerzeit’. Funkstille, dann der Schock: 1974 stirbt die Mutter, unerwartet, 63 Jahre alt, ohne eine Chance der Aussöhnung.

Mit ‚Käthe, meine Mutter’ arbeitet die Gründerin der Bonner Vortragsreihe ‚Studium Feminale’ das Verhältnis zu ihrer Mutter auf. Dabei geht sie mit der gleichen Akribie vor, mit der sie das Leben der Familien Freud und Mann schilderte ...

Der frühe Tod der Mutter verhindert eine Aussöhnung. So begibt sich Marianne auf eine faszinierende Spurensuche: Sie sucht die Frau, die Käthe war, bevor sie ihre Mutter wurde ... Dem Leser respektive Zuhörer wird klar, dass es immer Anlass gibt, Bindung zwischen Menschen, besonders Familienbande stets neu zu überdenken."

(qm)

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