Pressestimme zu "Käthe, meine Mutter"

Aus: Mathilde, Nov./Dez. 2001

"Dieses Buch hat den großen Anspruch ein Frauenleben (1911-1974) aus Sicht der Tochter zu beschreiben, dabei den Lauf der Geschichte zu berücksichtigen und am Ende die Mutter-Tochter-Problematik feministisch zu erklären ... Gegen Ende des Buches lodert der Mutter-Tochter-Konflikt dramatisch auf. In den Sechziger Jahren lernt die Tochter an der Universität, wo sie Soziologie und Psychologie studiert, sich von den Eltern zu distanzieren und betreibt dies unerbittlich mit harten, selbstgerechten brieflichen Attacken gegen die Mutter. Recht plötzlich kommen diese verletzenden Behauptungen ... Die Mutter stirbt, ohne dass sich die Tochter mit ihr versöhnen konnte. Ein schwerer Weg voller Schuldgefühle liegt noch vor der Tochter, bis sie sich verzeiht und erkennt, ‚dass nur die Versöhnung mit den Müttern und Vor-Müttern in unserer eigenen Familie eine tragende Basis liefern kann für eine Solidarität unter Frauen.’ Dieses ausgesprochen persönliche Buch ist letztlich ein Beispiel für die Notwendigkeit, nicht im Zorn zu verharren."

(RA)

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