Pressestimme zu "Käthe, meine Mutter"

Aus: General-Anzeiger Bonn, Mai 2001

"Bei ihrer Lesung (des) Montag-Clubs ... im Frauenmuseum stellte sie nun einige Auszüge jener Biografie vor, die die Geschichte einer Frau beschreibt, die zwei Weltkriege durchlebt hat. Eng verbunden ist diese Geschichte mit der Berlins. So wird die Biografie auch ganz nebenbei zu einem Stück authentisch erzählter deutscher Geschichte. Aber das scheint die Autorin nicht an erster Stelle gereizt zu haben. In der Frauengestalt der Protagonistin Käthe entdeckt die Feministin Marianne Krüll ein Spiegelbild der ‚patriarchalischen Gesellschaft’. Und Krüll erzählt die ganz persönliche Geschichte einer Suche. Es ist die Suche nach der Geschichte ihrer eigenen Mutter ... - stellt viel mehr als ein Stück neugieriger Ahnenforschung dar. Die Suche nach dem ‚Ich’ der Mutter wird zur Suche nach dem eigenen ‚Ich’, die Biografie der Mutter wird mehr und mehr zur Lebensbeichte der Tochter. Marianne Krüll entdeckt: ‚Nur die Versöhnung mit unseren Müttern kann die Basis geben für die Solidarität der Frauen.’"

(Susanne Haase-Mühlbauer)

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