Pressestimme zu "Liebe zur Freiheit, Hunger nach Sinn"

Aus: Zeitschrift für Politikwissenschaft, 1/02

"Diese kleine Flugschrift entstand aus einer Tagung in Gelnhausen 1998 anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Projektgruppe ‚Ethik im Feminismus’. In 17 Punkten werden die wesentlichen Themen knapp und prägnant angesprochen; Ausgangsbasis sind die ‚Liebe der Frauen zur Freiheit’ und eine Zurückweisung der gegenwärtigen Wirtschaftspolitik. Politik beruht für die Autorinnen ‚auf der Erfahrung, dass gelingende Beziehungen unter Menschen möglich und lustvoll sind’; Patriarchat und Kapitalismus stehen dem im Wege. ‚Vor allem Männer nutzen Geld, um durch den Konsum von Fast-Food, sexuellen Dienstleistungen und industrialisierter Unterhaltung aus ihrer Abhängigkeit von konkreten Frauen und persönlichen Beziehungen herauszukommen. Sie nehmen aber meist nicht wahr, dass sie sie gegen die Abhängigkeit vom Arbeitgeber, von anonymisierten Dienstleistern oder vom Marktgeschehen eintauschen.’ Erst die Abkehr von diesen Fehlern ermöglicht die Entwicklung einer richtigen Politik im Sinne der Autorinnen."

(MD)

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