Pressestimme zu "Manawa Toa"

Aus: Meriel Watts

"Als langjährige Umwelt- und Basisgruppenaktivistin habe ich immer jeden Roman, in dem es um aktivistische Anliegen ging, verschlungen. Manchmal scheint der romanhafte Zugang die Probleme zu trivialisieren und die Handlung wirkt übertrieben. Nicht so bei Manawa Toa. Cathie Dunsford gelingt es immer hervorragend, politische Themen zu fiktionalisieren und ihr jüngstes Buch ist eine Freude für jedes Aktivistenherz, besonders einer lesbischen Umweltschützerin. Sie hat eine glückliche Hand im Verweben von fiktionalen Charakteren des Te Kotuku Marae beim Hafen von Hokianga mit Aktivisten des wirklichen Lebens wie Stephanie Mills von Greenpeace, Oscar Temaru von der tahitischen Unabhängigkeitsbewegung und sogar der schwule neuseeländische Politiker Chris Carter. Sie führt uns genau zum Kern eines Problems, in diesem Fall die Vergewaltigung und Verheerung des sogenannten "Französisch-Polynesien" unter dem Deckmantel der Kolonisierung und durch die Atomwaffentests weit von der eigenen Haustür der Kolonisatoren entfernt. Die schlichte Tatsache der Zerstörung des Moruroa Atolls wird von ihr über die Umweltzerstörung hinaus in einen Gesamtzusammenhang eingebettet und schließt den Komplex der Rechte indigener Völker mit ein."

(Meriel Watts)

Meriel Watts ist Direktorin von "Soil and Health New Zealand" und Autorin der Bücher "Poisons in Paradise" (Greenpeace) und "The Poisons of New Zealand" (AIT Press).

« Pressestimmen zu "Manawa Toa"

« zur Übersicht der Pressestimmen