Pressestimme zu "maria liest"

Aus: WeiberDiwan, Herbst/Winter 2004

"Allen, die Weihnachten nicht einfach mehr oder weniger feiern, sondern auch über Weihnachten nachdenken wollen, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Es stellt eine neue Verbindung her: die Verbindung zwischen der lesenden Maria und Geburt. In 13 Aufsätzen aus der Feder von zehn Theologinnen und frauenbewegten Denkerinnen (u.a. Andrea Günter, Ina Praetorius, Ulrike Eichler, Hanna Strack, Birge Krondorfer) werden Geburt, Gebären und Geborensein entfaltet als grundsätzliche theologische und anthropologische Dimension, die zentral ist sowohl für das Verständnis von Frausein als auch für das Verständnis der christlichen Tradition. Neben den Aufsätzen stehen Bilder der lesenden Maria - von Englischen Psalterien und flämischer Buchmalerei über Gemälde von Leonardo da Vinci und Albrecht Dürer bis hin zu Marie Ellenrieder und Andy Warhol. Die lesende Maria als eine, die ansprechbar ist, selbst sprechen und urteilen kann, Verbindungen zwischen Worten versteht und ihren Sinn herausfinden kann, steht für die weibliche Kunst des Hörens, Verstehens und Hervorbringens und ist Sinnbild für weibliche Transzendenz und Freiheit.

So wir in Wort und Bild ein thematischer Bogen gespannt von Weihnachten als Fest der Geburt (Gottes) über neue Beziehungsmodelle hin zu aus der Denkschule des italienischen Feminismus bekannten Themen wie weibliche Freiheit, Genealogie, Generationen oder Mutter-Tochter-Beziehung.

Ein schönes und schlaues Buch als Weihnachtsgeschenk für schöne und schlaue Frauen."

(Maria Katharina Moser)

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