Pressestimme zu "Bei den Steinen angekommen"

Aus: Frankfurter Rundschau vom 6.11.1998

"... Denn im Laufe der mittlerweile 14jährigen Auseinandersetzung mit der französischen Bildhauerin ist dieser Zyklus von 17 Werken entstanden und ein Buch, in dem sie von den Gedanken, Gefühlen und Hintergründen erzählt, die sie beim Schaffen dieser Werke leiteten. ‚Bei den Steinen angekommen’ ist der Titel dieses Buches, das in deutscher und französischer Sprache geschrieben ist ...

Eva-Gesine Wegner ist ausgebildete Sonderschullehrerin. Das Arbeiten mit Ton, Lehm und Steinen hat sie sich selbst beigebracht. Wie ein Blitz aus heiterem Himmel habe sie eines Tages gewusst: Ich brauche Ton. Und dann habe sie kleine Figuren daraus geformt. Nicht als künstlerische Betätigung, sondern eher als Eigentherapie, erzählt sie. ‚Als Beschäftigung mit mir selbst und als Auseinandersetzung mit meiner Rolle als Frau.’ Im Laufe der Jahre wurden die Figuren größer, aber sie blieben, sagt sie, die künstlerische Verarbeitung eigener, auch bitterer Erfahrungen. Erst nach der ersten Ausstellung 1984 und im Rahmen ihrer Beschäftigung mit Camille Claudel sei sie sich bewusst geworden, dass ihre Berufung Bildhauerin ist. Und dabei sei sie im wahren Sinne des Wortes ‚Bei den Steinen angekommen’."

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