Pressestimme zu "Der Atem von Frauen"

Aus: Hessisches Fraueninfo, Nr. 32, 1998

"... Es geht um die These, dass Frauen immer eine privilegierte Beziehung zum Göttlichen gehabt haben und das Patriarchat ihnen oftmals ihren Atem, ihre Seele geraubt hat, indem es ihnen eine rituellere Religion auferlegte. Irigaray, die Direktorin eines nationalen Forschungszentrums in Paris ist, arbeitet theoretisch und politisch an dem Entwurf einer Kultur zweier Subjekte, dem männlichen und dem weiblichen, die ihre Unterschiede achten und fähig sind, gemeinsam eine gerechtere und glücklichere Welt zu erzeugen.

In dem von ihr herausgegebenen Buch interpretieren Theologinnen verschiedener Konfessionen, Pädagoginnen und Therapeutinnen Texte und Ereignisse neu, um die ‚Spiritualität im Horizont des Weiblichen’ zu entdecken. Zum Beispiel in Geste und Gesang der Prophetin Mirjam, eine der wenigen Frauen, die das Alte Testament so bezeichnet."

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