Pressestimme zu "Nicht Mangel, sondern Fülle"

Aus: WeiberDiwan, Sommer 2004

"Im Göttert Verlag gibt es eine kleine handliche Reihe, die jeder Frau in die (Hand)Tasche passt. Also wenn ein Gedanke gebraucht wird, dann kann frau immer und überall die Wissensbändchen nutzen. ...

Zu diesem Sinn - der Nichteinnahme vorgegebener Platzierungen - gehört auch eine Redefinierung von ‚Arbeit’, wie sie Dorothee Markert vornimmt. In unserer Kultur ist es üblich, Arbeit als Zwang zu sehen; es gibt aber philosophische und weibliche Zugänge, die diesen unabdingbaren Teil unseres Lebens als schöpferische Aktualisierung von Fähigkeiten erkennen. In einer kapitalistischen Gesellschaft wird Arbeit nur als Ausfüllung von Existenzsicherung (und Leere) und Erfüllung von Konsumwünschen gewertet und es ist vergessen worden, dass dieses Tun etwas mit Begehren zu tun haben könnte. Nicht nur einen Beruf haben, sondern berufen sein."

(Birge Krondorfer)

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