Pressestimme zu "Nicht Mangel, sondern Fülle"

Aus: Rüsselsheimer Echo vom 12.12.2003

"Blöde Maloche und lieber ewig Urlaub? Nein, so sieht die Autorin Dorothee Markert das Verhältnis zur Arbeit nicht. Froh sein, überhaupt Arbeit zu haben, egal unter welchen Bedingungen? So auch nicht. ...

Arbeit kann glücklich machen, lautet die Grundthese. Denn etwas treibt den Menschen an, zieht zu neuen Ideen und Schaffensgeist. Doch für Markert müssen die Bedingungen stimmen. Sie geht von einer Welt der Fülle aus, in der genug Arbeit für alle da ist, so dass man getrost verändern kann, was an der Arbeit nicht stimmt. Gerade Frauen sollten nicht auf den Appell an ihr ‚Weiblichkeitsgefühl’ hören, mit dem Arbeitgeber sie gerne zu einem geringeren Gehalt bewegen. In Krisenzeiten wird dies manchen als Hohn erscheinen. Doch Markert ermutigt zur Umsetzung. Denn politische Veränderungen beginnen, wenn neue Vorstellungen vom besseren Leben umgesetzt werden."

(mar)

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