Pressestimme zu "Was sehen Sie, Frau Lot?"

Aus: taz vom 22.9.2001

"Die Kunst und der Umgang mit Gewalt eint das Zu-, Hin- oder Wegsehen. ‚Die herkömmliche Sprache ist bei dem Thema an ihre Grenzen gekommen’, sagt Renate Bühn, ‚es wird nie gesehen, dass es sexistische Gewalt ist. Sprache verschleiert das.’

Verschleierung schützt die Täter. Die Installationen und Bilder decken auf, thematisieren Situationen und Konsequenzen, ohne die Opfer ins Licht zu zerren. Sie klagen den Missbrauch an und drücken große Traumata und ebenso große Verzweiflung aus. Sie sind irritierend und verstörend.

Sie zeigen einen Weg der Verarbeitung ..."

(Astrid Paulsen)

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