Pressestimme zu "Was sehen Sie, Frau Lot?"

Aus: frauen unterwegs, Februar 03

"Ein rotes Gewand, eine weiße Gardine mit Rosenmuster. Blümchentapete. Krawatten, zerbrochenes Glas, Blumentöpfe. Frühstücksbrettchen, ein leerer Stuhl und Herrenpantoffeln. Aus solchen Zutaten sind die Kunstwerke geschaffen, die Renate Bühn, Maria Mathieu und Heike Pich in ihrer Wanderausstellung "Was sehen Sie, Frau Lot?" zeigen. Und immer wieder zwei Farben: rot und weiß. Rot wie das Blut der Opfer und die Gewalt der Täter, weiß wie die Unschuld, die tatsächliche und die vermeintliche. Sexuelle Gewalt gegen Frauen und Mädchen lässt sich künstlerisch verarbeiten, so wie jede Lebenserfahrung. Es wird nur viel zu selten gemacht. ‚Kunst zu schaffen ist immer eine Gratwanderung zwischen der persönlichen Sicht ... und deren Sichtbarmachung für andere’, schreiben die Künstlerinnen, und plädieren für ‚einen offenen, selbstbewussten Umgang mit der vorhandenen Realität’..."

(as)

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