Pressestimme zu "zwischen den welten"

Aus: Die Mitarbeiterin. Frauen gestalten Kirche und Gesellschaft, Mai/Juni 2004

"’Erinnerung ist das Geheimnis der Versöhnung.’ Nach dieser jüdischen Weisheit lebt und arbeitet Eva-Gesine Wegner, deren Bronzeplastik ‚Die Rufende’ 1986 bundesweit das erste Ehrenmal für die als ‚Hexen’ getöteten Frauen war.

In ihrem Buch, das mit zahlreichen Farbfotografien einen beeindruckenden Einblick in ihr Schaffen gewährt, schildert sie auf sehr persönliche Weise, wie sie vor mehr als zwanzig Jahren mit der ‚Hexen’-Thematik in Berührung kam. Ihre Ausführungen mögen manchmal ebenso fremd erscheinen wie die Aktionen, die sie gemeinsam mit einem Netzwerk gleichgesinnter Frauen durchführt. Doch ihre Werke, vor allem die Mensch und Natur vereinenden ‚Baumfrauen’, sprechen in ihrer ausdrucksstarken Schlichtheit unmittelbar an und bringen besser als alle Worte die Absicht der Künstlerin zum Ausdruck, die Begegnung mit den Schrecken der Vergangenheit für eine verwandelte Zukunft zu nutzen.

Dass nicht nur die Autorin zu Wort kommt, sondern in Gedichten, Zeitungsartikeln und Erfahrungsberichten auch andere Personen, macht das Buch zu einer vielstimmigen und sehr individuellen Annährungen an ein leidvolles Stück Frauengeschichte."

(Rita Müller-Fieberg)

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