Pressestimme zu "Die Zauberhaft"

Aus: Rüsselsheimer Echo vom 7.3.2006

Mit dem vieldeutigen Titel "Die Zauberhaft" überschreibt Dagmar Margotsdotter-Fricke ihre Betrachtungen zu sexualisierter Gewalt in Märchen ... Anhand der nordischen Erzählung von Prinzessin Tüvstarr und Elchbock Skutt zeigt die Autorin, dass die Strategien der Protagonisten keineswegs immer märchenhaft sind - auch nicht die der Erretter.

Das knapp 90 Seiten starke Büchlein stellt die Frage, was die schön anmutenden Geschichten von kleinen zarten Mädchen wirklich erzählen und wie sie helfen, Situationen sexualisierter Gewalt zu verherrlichen. Ein Kapitel widmet sich dem "Märchen als Deckmantel für Missbraucher-Phantasien", ein anderes beleuchtet die "Zärtlichkeitspflicht kleiner Mädchen". Der Untertitel verrät zugleich, dass Dagmar Margotsdotter-Fricke auch Wege aufzeigen will, "wie betroffen Prinzessinnen dennoch Königinnen werden können", indem sie alternative Symbolwelten einführt ...

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