Pressestimme zu "Die Zauberhaft"

Aus: Mathilde, Mai/Juni 2006

"... Die Autorin Dagmar Margotsdotter-Fricke hat da schwedische Märchen vom Elchbock Skutt und der kleinen Prinzessin Tüvstarr sehr genau gelesen. Sie hinterfragt die vordergründig poetische Geschichte, die sich Märchen nennt, und zeigt bestürzende Parallelen zur Realität der Kindesentführung auf. Ein alter Elchbock nimmt ein Mädchen mit sich fort, das auf der Wiese vor dem elterlichen Schloss spielt. Die kleine Prinzessin verliert ihre Krone, ihr Kleid, sie verschwindet im Niemandsland. Mit großer Sensibilität spürt die Autorin der Verlassenheit und Verzweiflung des Kindes nach und setzt sie gleich mit dem Selbstverlust von Missbrauchsopfern. Sie entlarvt den ‚großen Freund und Beschützer’ als verantwortungslosen Täter. Gleichzeitig ruft sie Eltern und Erziehende zur Wachsamkeit auf, wenn in ‚Märchen’ Gewalt verharmlost oder sogar verherrlicht wird. Die in dem Büchlein enthaltenen Bilder sprechen eine eigene, bestürzende Sprache. Am Ende des Buches bietet die Autorin Lösungen an, die aus der Verzweiflung und Ohnmacht herausführen."

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