Pressestimme zu "Die Frau ist Mit-Schöpferin"

Aus: CO MED, 9/2006

"Hanna Strack ... beschäftigt sich hier mit der spirituellen Seite des 'Ins Leben Bringens', der Geburt als Begnung mit dem Heiligen und des Archetyps der Hebamme als eine der Wurzeln weiblicher Symbolik. Sehen sich die heutigen Hebammen noch als Weise Frauen, die ursprünglich eine hohe soziale Stellung inne hatten? In einigen Interviews geht sie den tieferen Inhalten der Geburtsprozesse nach. Eine sich daraus ergebende zentrale Frage ist: Warum gibt es heute keine Beziehung zwischen Kirche und Hebamme? Sie schlägt einen theologischen Perspektivenwechsel vor, bei dem das Geborensein, nicht die Sterblichkeit des Menschen in den spirituellen Vordergrund rückt. Gebären ist nicht nur ein physiologischer Vorgang. Das Ankommen des Kindes ist in vielen Kulturen eingebettet in eine Geburtskultur, die auch religiöse Erfahrung und Rituale beinhaltet. Am Ende des Buches finden sich Segensliturgien für eine Schwangere und eine Hebamme und meditative Texte zur Begleitung Schwangerer, Gebärender und Wöchnerinnen. Neue Rituale sollen der Kirche zu einer frauenwürdigeren Geburtskultur verhelfen und den Weg in eine menschenwürdigere Gesellschaft bereiten."

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