Pressestimme zu "Sinn - Grundlage von Politik"

Aus: Zeitschrift für Politikwissenschaft, 4/2006

"Die Autorinnen zeigen in ihrem politisch-philosophischen Betrachtungen, dass sich Menschen nur dann am politischen Geschehen beteiligen, wenn Sinnhaftigkeit zur zentralen Kategorie für politisches Handeln wird – anstelle von Machtansprüchen. Vor diesem Hintergrund diskutiert die Autorinnengruppe eine neue Sichtweise davon, wie Menschen sich organisieren sollten: in Institutionen, im Staat und in ökonomischen Prozessen. Wichtig ist ihr insbesondere die Frage nach so genannten ‚Männerorten’ und ‚Frauenräumen’, da viele derjenigen Orte, die beiden Geschlechtern zugewiesen seien, der ‚männlichen Selbstbespiegelung’ (53) dienten und somit für die Frauen eher problematisch seien. Die Autorinnen reflektieren das Zusammenleben der Geschlechter und Generationen und fordern dazu auf, dieses so zu gestalten, dass darin vor allem auch Frauen viele Faktoren ihres Lebens – Kinder, Beruf, Ehrenamt oder politisches Engagement – gleichzeitig leben können." (STE)

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