Pressestimme zu "Weisheit des Gartens"

Aus: www.wolfsmutter.com vom 17.07.2007

Die arglose Revolte der Gärtnerin

"Ein politisches Buch wurde mir angekündigt und ein Gartenbuch halte ich in meinen Händen, wohlgemerkt ein politisches Gartenbuch. Ein Buch, das in einem Garten entstanden ist und doch eine ganze Welt umfasst.

Die Welt der industriellen Nahrungsproduktion wird genauso grauenhaft beschrieben, wie sie auch wirklich ist, und die Autorin berichtet von der arglosen Revolte einer Gärtnerin: "Statt (Wirtschafts-) Wachstum: In Überfülle genug!" Bärbel M. Peschl tut dies auf erfrischend gescheite, aber auch sinnliche Weise. Sie hat nicht vor, viel zum permanent beschworenen Wirtschaftswachstum beizutragen, aber sie hat vieles mitzuteilen über die Steigerung der Lebensqualität, über die Zauberkraft der Düfte, über Zeit haben und die Stille hören, über die Gesundheit der Nahrung, die Überraschungen der Jahreszeiten. Die selbsternannten "LebensqualitätherstellerInnen" werden ins Leere laufen, wenn sie gegen Frauen in ihrem eigenen Garten konkurrieren wollen. Die Autorin erzählt von den Mythen einer alten Frühlingsfrau aus Bulgarien - Baba Martha -; von der "Ruchelerde", die nach dem hebräischen "ruach" dem weiblichen Atem "Gottes" benannt ist, von einfachen und doch einfallsreichen (Koch-) Rezepten und dem Jubel über das Ernten der selbst gezogenen Pflanzen.

Ein Buch zum Nachdenken, zum Gesund-Werden, Gestalten, Kreativ-Sein, eine feine Ratgeberin für Gartenfrauen und solche, die noch eine werden wollen, eine liebevolle Anleitung für "A celebration of the everyday" - die Feier des Alltäglichen!" (Ruth Devime)

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