Pressestimmen zu "Anna im Goldenen Tor"

  • Erika Wisselincks Roman "Anna im Goldenen Tor" ist ein kostbares Zeugnis eigenmächtig ent-deckter Spuren mutterrechtlicher Kultur und Lebenskunst inmitten patriarchal entfremdeter Überlieferung.
    Mehr unter: www.wolfsmutter.com, 21.6.2010
  • Aufgezeigt werden frauenpolitische Missstände, die sich durch die neu eingeführten frauenfeindlichen Regeln der Priesterkaste ergeben, aber auch Inhalte einer Heilkunde, die sich an einer Göttin orientieren. Herausgearbeitet ist der Gegensatz zwischen der Heiltätigkeit Jesu – durch Wunder – und der ganz anders gearteten Heiltätigkeit der Anna, die aus einem uralten Erfahrungsschatz heraus agiert.
    Mehr unter: CO MED, 12/09
  • Endlich – eines meiner absoluten Lieblingsbücher ist neu aufgelegt worden ... Ein Buch über Mütter und Töchter, wunderschön erzählt. Das muss frau lesen. Und verschenken! An Mütter, Töchter, Tanten, Enkelinnen, Freundinnen ...
    Mehr unter: Kulturette, Winter 2008
  • Eine wunderbare Gegenlegende über die Mutter der Maria, deren Lektüre sich zur Weihnachtszeit geradezu anbietet.
    Mehr unter: efi, 1/2009
  • Die Autorin interpretierte biblische Texte provokativ mit Blick auf die vorpatriarchale Kultur ... Entstanden ist ein spannender und subversiver Roman, der die christliche Botschaft relativiert und in Frage stellt.
    Mehr unter: MATRIAVAL, 5/2008
  • Mit dieser aus Frauensicht neu interpretierten Geschichte lenkt Erika Wisselinck den Blick auf die vorchristliche Spiritualität, die ihre Kraft aus dem Kosmos und der Erde bezog und mit allem Lebendigen verwoben war.
    Mehr unter: Mathilde, Nov./Dez. 2008
  • Anna ... misstraut dem einseitig männlichen Gottesbild und der reinen Vergeistigung, weiß um die Kraft, die Frauen aus ihrem jüdischen Umfeld aus dem Göttinnenkult schöpfen ... Das Kind Mirjam wird vom überfrommen Vater dem Tempel geweiht, muss aber diesen verlassen, als sie geschlechtsreif wird. Als Vatertochter hinterfragt sie die frauenverachtenden Gesetze nicht. Die Tragödie, als die Dreizehnjährige schwanger und um der Rettung der Familienehre willen mit dem alten Josef verheiratet wird, verwindet Anna nicht. Die Frage aller Fragen - war es Liebe oder Gewalt? - quält sie ... Wohl hat sie Gerüchte über ihren Enkel gehört, der wie viele in jener Zeit als Prediger und Wunderrabbi durch die Lande zieht ...
    Mehr unter: Virginia, Oktober 2008
  • Die Neuausgabe ist bereichert mit einem Nachwort von Gabriele Meixner, das Aufschlussreiches über die interessante feministische Philosophin, Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin und ihre Gedanken, gerade auch zur Situation des Feminismus zur Jahrtausendwende bietet. Nicht zuletzt dank dieser Einführung habe ich das Buch mit Gewinn und in einem Zug gelesen. Immer wieder musste ich über die mutigen und kühnen, aber eben doch nicht völlig unwahrscheinlichen Neuinterpretationen und Umdeutungen schmunzeln. Die konsequent "frauenengagierte" Sichtweise hat mich beeindruckt.
    Mehr unter: FAMA, feministisch-theologische Zeitschrift, Aug. 08
  • Anna im Goldenen Tor ist das letzte Buch und der einzige Roman von Erika Wisselinck ... Es schildert mit historischer Genauigkeit und konsequent feministisch der Zeit der jüdischen Gesellschaft während des Übergangs von der Göttinnen-Religion zur Herrschaft des einen männlichen Gottes ... Den Konflikt zwischen der Anpassung an patriarchalische Verhältnisse und uraltem Frauenwissen beschreibt Wisselinck eindringlich anhand des Mutter-Tochter-Konfliktes zwischen Anna und Maria.
    Mehr unter: Lesbenring-INFO, Aug./Sept. 2008

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