Pressestimme zu "Mein Kabul - mein Deutschland"

Aus: amazon-KundInnenrezension, 29.1.09

"Mári Saeed beschreibt ihr Schicksal bewegend und doch auch erschreckend sachlich. Ihre Autobiographie spannt einen weiten Bogen von der geborgenen Kindheit in der großen Familie des liberal eingestellten Vaters in Kabul bis zum Leben als alleinerziehende Mutter in Deutschland nach der Trennung von ihrem gewaltbereiten Ehemann. Sie zeigt ihre Entschlossenheit, sich in der neuen Heimat zu integrieren und sich für andere Frauen in der Migration und in Afghanistan zu engagieren. Dabei sucht sie den Ausgleich zwischen den Kulturen, geprägt von den unterschiedlichen Eindrücken, die sie durch ihr wechselvolles Leben bekam. Für afghanische Verhältnisse wuchs sie als Frau privilegiert auf, besuchte gute Schulen, studierte in Moskau, wählte selbst ihren Ehemann aus, konnte in der Lehrerausbildung arbeiten und weite Reisen unternehmen.
Doch Mári Saeed erzählt nicht nur ihre eigene Geschichte. Auch die Schicksale ihrer Schwestern und anderer Frauen werden offengelegt. Eindringlich schildert sie, wie die katastrophalen Auswirkungen von Besatzung, Kriegen und der verhängnisvolle Einfluss fundamentalistischer Gruppen in das Leben eingreifen. Sie legt ihr besonderes Augenmerk dabei auf die Situation der Frauen und die verheerenden Folgen der Vorurteile gegen Frauen, die diese als wertlos abstempeln." (Berti Furtner-Loleit)

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