Pressestimme zu "Fülle und Freiheit in der "Welt der Gabe""

Aus: CO MED, 02/07

Anhand eines Beispiels aus dem Leben der Autorin erfährt man einführend, wie diese einen von vorneherein unterbezahlten Übersetzungsauftrag aus wirklichem Interesse heraus dennoch annimmt. Dadurch, dass sie jene Arbeit für sich in einem neuen Kontext stellt, indem sie diese zu einem Teilprojekt ihres autodidaktischen Philosophiestudiums macht, entpuppt sie sich letztendlich als dennoch auf vielen Ebenen als lukrativ. Zeit ist eben nicht nur Geld, sondern der investierte Einsatz ermöglichte der Autorin zudem in Folge eine interessante Ausbildung. "Ich wurde also zu einer reich beschenkten Schenkerin", schreibt sie. Und darum geht es in diesem Buch. Die Leser/innen erfahren über das Geschenk des Lebens, Gerechtigkeit, die verloren gegangene Dankbarkeits- und Gabenkultur, das Geben als menschliches Grundbedürfnis – das System "der Gabe", dessen Regeln und damit verbunden auftretende Konflikte. Viele Missverständnisse in privaten und beruflichen Beziehungen begründen sich in mangelnder Unterscheidung zwischen der Ebene des Tausches und des Schenkens. Geschenke wiederum unterscheidet die Motivation. Was bedeutet es, Freiheit zu schenken?

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