Pressestimme zu "Anna im Goldenen Tor"

Aus: CO MED, 12/09

Der spannende Roman beschäftigt sich mit dem alten Israel zur Zeit des Übergangs der Mutter-Religion zum einen patriarchalischen Gott. Anna, die weise Heilerin, die uraltes Frauenwissen weitergibt, lebt in schwieriger Beziehung zu ihrer Tochter Maria, die ihre Erwartungen und Hoffnungen in den Sohn projiziert und dadurch zunehmend an Kraft verliert. Aufgezeigt werden frauenpolitische Missstände, die sich durch die neu eingeführten frauenfeindlichen Regeln der Priesterkaste ergeben, aber auch Inhalte einer Heilkunde, die sich an einer Göttin orientieren. Herausgearbeitet ist der Gegensatz zwischen der Heiltätigkeit Jesu – durch Wunder – und der ganz anders gearteten Heiltätigkeit der Anna, die aus einem uralten Erfahrungsschatz heraus agiert.

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