Pressestimme zu "Wo wilde Weiber wohnen"

Aus: Südhessenwoche, 20.1.2011

Dokumente mit Seltenheitswert

"Frauen haben Spuren hinterlassen im sozialen, kulturellen, politischen und alltäglichen Leben – nur wurde das selten dokumentiert." Barbara Linnenbrügger greift dieses Defizit in ihrem Buch "Wo wilde Weiber wohnen" auf. Sie fokussiert Geschichten von und über Frauen rund um den Odenwald. In ihrem Werkstatt-Projekt entstanden die unterschiedlichsten Formen der literarischen Bearbeitung an unterschiedlichen Orten im Odenwald: beispielsweise Geschichten von der ersten weiblichen Posthalterin, ein szenisches Anspiel über die Lebkuchenbäckerinnen von Beerfurth, Quellenstudien über Gräfinnen und andere Adelige oder kurze Episoden wie die der "Neesin aus Bromisch", also Frau Nees aus Kirchbrombach, die 70 Kilometer mitten im Winter nach Wertheim eilte, um bei der Fürstlichen Regierung endlich den Lohn für ihren Mann (Zentschultheiß) einzufordern, um nicht zuletzt "sieben unmündige" Kinder zu ernähren.
(SW/khl)

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