Pressestimme zu "Grüner Himmel über schwarzen Tulpen"

Aus: Publik-Forum, Nr. 12, Juni 2011

Eine Reise durch den Iran

"In meiner zweiten Heimat Iran schließen sich die Türen hinter Gitterstäben, und das Grauen schleicht durch die Zellen der Angst." So beginnt die Autorin die Schilderung ihrer Erlebnisse im Land der Mullahs. Mit ihrem iranischen Ehemann bereist sie das Land und gibt einen Blick frei über den Zaun, wo Iran noch Persien ist, reich an Kultur, geprägt von der Liebenswürdigkeit der Menschen. Mit anrührender Zärtlichkeit beschreibt sie Einzelschicksale. Menschen finden ihre Nischen, in denen die Schleier fallen, in einem "Gottesstaat, dem so gar nichts Göttliches anhaftet". Gespräche enthüllen die dreiste Willkür des Regimes und den schmalen Grat, auf dem Widerständler wandeln. Viele wollen nicht mehr schweigen. Ihre ohnmächtige Wut ist die Wut eines missbrauchten Volkes. "Weine nicht", tröstet die iranische Schwägerin: "Unsere Zeit wird kommen." (Hildegard Becker)

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