Pressestimme zu "Die Ordnung der Mutter - Wege aus dem Patriarchat"

Aus: Familienarbeit heute, 3/2011

Mütterlichkeit in ihrer ganzen universellen Bedeutung ins Zentrum eines internationalen Kongresses in Karlsruhe zu stellen, empfand ich als sehr mutig und gleichzeitig auch sehr anziehend. Dass das noch vielen Frauen und Männern so ging, belegen die zahlreichen, lebendigen Fotos im Buch.
Zu Wort kommen Frauen aus zeitgenössischen matriarchalen Gesellschaften, etwa Maria Meneses von den Juchitán in Mexiko oder Dr. Malika Grasshoff, die ihre Wurzeln bei dem kabylischen Volk der Berber in Algerien hat. Und das Matriarchat wird aus historischer, soziologischer, politischer und philosophischer Perspektive beleuchtet; so von der Philosophin Dr. Heide Göttner-Abendroth in ihrem Beitrag "Mutter – Mutterschaft – Mütterlichkeit. Was heißt das jenseits des Patriarchats?" oder durch die Familienforscherin Dr. Mariam Irene Tazi-Preve aus Wien zum Thema "Familie als matriarchale Sozialordnung". Weitere Autorinnen: Kirsten Armbruster; Veronika Bennholdt-Thomsen; Isabelle My Hanh Derungs; Gudrun Frank-Wissmann; Heide Göttner-Abendroth; Cécile Keller; Annette Kuhn; Siegrun Laurent; Tricia Laurent; Uschi Madeisky; Dagmar Margotsdotter-Fricke; Luisa Muraro; Christa Mulack; Andrea O’Reilly; Li Shalima; Genevieve Vaughan; Wengji Wang.

Der Untertitel des Kongresses 2008 in Karlsruhe lautete: "Wege aus dem Patriarchat in eine Gesellschaft des Gleichgewichts". Einmal in Ruhe lesen zu können, was 20 Frauen aus den unterschiedlichsten Ländern zu dem Thema zusammengetragen haben, ist für viele sicher interessant und eine wichtige Gedankenstütze für die Reflexion über dieses wichtige Thema.

(Margit Hofmeister)

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