Pressestimme zu "maria liest"

Aus: www.bzw-weiterdenken.de, 2.12.2011

Weihnachten – gefeiert wird eine Geburt

Zu diesem Themenkreis und in diese Zeit passt das Buch "Maria liest", das Andrea Günter schon vor einigen Jahren herausgegeben hat. Wenn Künstler oder Künstlerinnen Maria mit einem Buch abbildeten, steht das für geistige Beschäftigung, für die Öffnung zum Wort, zum Angesprochen-werden, für ein Nach- und Selberdenken und auch für ein sich daraus entwickelndes Handeln. Übrigens, auch die schwangere Maria oder die, die gerade ein Kind geboren hat, wird uns auf vielen Abbildungen, die sich in dem Buch wiederfinden, mit einem Buch in der Hand präsentiert, sie liest sogar auf einem Esel sitzend während der Flucht nach Ägypten.
Ein kleines, hilfsbedürftiges Kind lässt sich ganz offensichtlich mit Lesen – und dem, wofür es steht – verbinden. Das ist es, was uns die alten Bilder sagen wollen: Die Fähigkeit, gebären zu können, schließt nicht aus, dass Frauen auch lesen, selber denken und politisch handeln. Um diesen Themenkreis drehen sich die Aufsätze von zehn feministischen Theologinnen und frauenbewegten Denkerinnen in dem wunderbaren Buch "Maria liest". Beim Lesen erweitert sich der Blick auf das Weihnachtsgeschehen auf eine ganz neue, spannende Weise. (Antje Schrupp, Juliane Brumberg)

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