Pressestimme zu "Erzähl mir Labyrinth"

Aus: Schritte ins Offene, 2/2012

Labyrinth – Frauenkultur im öffentlichen Raum

Der Labyrinthplatz im Zeughaushof Zürich ist 20 Jahre alt. Von der Arbeit im Labyrinth, von dieser mündlich gelebten und mit den Händen realisierten Kultur, liegt nun ein schön gestaltetes Werk vor. Das Buch ist politisch und poetisch. Die Texte der sieben Autorinnen werden durch Bilder ergänzt, die die Vielfalt der durchgeführten Ereignisse belegen. Die Kapitel des Buches sind angelegt wie ein Gang durchs Labyrinth.
Das Labyrinth ist seit Jahrtausenden in unterschiedlichen Kulturen bekannt. Die Labyrinthfrauen haben es mit seiner alten Lebensweisheit in die Gegenwart geholt. Was aber bedeutet dieses komplexe Kultur-Muster? Das Suchen danach, mögliche Antworten, immer neue Herausforderungen entfalten sich bei der Lektüre des Buches. Es gibt keine für alle gültige Definition. Das ist das Unerschöpfliche an diesem Bild: das Labyrinth hat eine offene Struktur, schliesst nichts aus, fordert eine achtsame Haltung, immer neu suchend, fragend und mit Respekt für die Vielfalt des Lebens unterwegs zu sein.
(Brigit Keller)

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