Pressestimme zu "Ich lebe. Ich bin."

Aus: Kulturette, Sommer 2012

Schon früh erlebt sie sexuelle Gewalt in ihrer Familie, die doch Schutz und Geborgenheit geben soll. Auch als sie endlich befreit ist von den schmerzvollen Bindungen an den Stiefvater, erfährt sie auf ihrer Suche nach Leben weitere Unfreiheiten und Demütigungen. Erst als sie andere Frauen mit ähnlichen Gewalterfahrungen trifft, findet sie einen Weg zu sich selbst. Die Autorin möchte nicht nur ihre Lebensgeschichte erzählen, sondern vor allem Mut machen, dass Überlebende sexueller Gewalt zu ihrer eigenen Identität finden können. Und sie will, dass die Schuldigen und Mitschuldigen (z.B. Mütter, die – wie in der Familie der Autorin – ihre Töchter nicht schützen können), ihre jeweilige Verantwortung übernehmen. So sollen Muster der Gewalt durchbrochen werden.

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