
ISBN: 3-922499-84-8
2006
405 Seiten, Br., Format 14,5 x 20,5 cm
19,80 €
/ 36,- SFr
Dieses Buch bestellen
Nur wenn wir wissen, dass es bessere Strukturen und Lebensweisen gab und dass sie auch heute noch bei einigen Völkern existieren, sind wir in der Lage, die unseren zu ändern und nicht einfach hinzunehmen. Erst wenn Frauen mehr als ein Frauenbild kennen lernen, haben sie eine echte Wahlmöglichkeit. Daher entwirft Irene Fleiss in ihrem zweibändigen Werk ein umfassendes Bild von matriarchalen Gesellschaften, in denen der Schutz des Lebens im Zentrum steht.
Im 1. Band zeigt sie Strukturen des alltäglichen Lebens, der spirituellen Vorstellungen und des Zusammenlebens der Geschlechter. Sie benennt die Kulturleistungen der Frauen und erläutert, wie mit Macht und Aggression gewaltfrei umgegangen wird.
Eine reichhaltige Quelle, da die Autorin Ergebnisse der inzwischen umfangreichen Matriarchatsforschung anderer einbezieht. Ein anregendes Werk zum Nachschlagen. Und ein Buch, das auch Männer angeht, weil die gegenwärtigen krankmachenden und einengenden Strukturen beiden Geschlechtern schaden. Wir alle haben etwas Besseres verdient.
"Ein Werk in zwei Bänden, das mich froh stimmt und von der ersten Zeile an faszinierte."
(Gudrun Nositschka, Vorsitzende der Gerda-Weiler-Stiftung)
Aus dem Inhalt von Band 1:
Matriarchale Strukturen
Der Begriff Matriarchat
Gab es überhaupt jemals matriarchale Gesellschaften
Gewaltfreiheit und der Umgang mit Aggression
Matriarchales Verständnis von Fruchtbarkeit
Weibliche Macht und Herrschaft
Individuum, Gemeinschaft und Gegenseitigkeit
Frauen schufen die Zivilisation
Zeitrahmen
Vom so genannten Überlebenskampf
Geschlechtsspezifische Arbeitstrennungen
Die Verwobenheit des Lebens – Alltag, Freizeit und Ritual
Liebe und das Zusammenleben der Menschen
Weltsicht, Glaube und Spiritualität
Sprechen und Denken in Bildern
Der Umgang mit dem Tod
Pressestimmen zu "Als alle Menschen Schwestern waren, Bd. 1" »