Pressestimme zu "ABC des guten Lebens"

Aus: Wir Frauen, Winter 2012

Sprache strukturiert unser Leben – nein, Sprache erschafft es erst. Eine Erkenntnis, die für Feministinnen nicht neu ist. Die neun Autorinnen gehen nun noch einen entscheidenden Schritt weiter und fragen, ob die Wörter, die wir benutzen, auch für die Wirklichkeit passen. Diese Frage beantworten sie für sich mit einem Nein, denn die alleinerziehende Mutter erzieht ihre Kinder doch nicht allein und auch das schöne, schwache Geschlecht ist nicht wirklich schön und schwach. Was also tun? Die Antwort der Autorinnen ist: Sich auf den Weg machen, Sprache und damit Denken verändern, neue Vokabeln zur Verfügung stellen. Und genau das tun die Autorinnen auch. Sie besprechen miteinander die Welt, rücken dabei neue Wörter ins Zentrum und andere an den Rand. Das kleine, aber feine Büchlein hat mir sehr gut gefallen. Zum Lesen und zum Nachdenken sehr zu empfehlen. (Kerstin Wolff)

« Pressestimmen zu "ABC des guten Lebens"

« zur Übersicht der Pressestimmen