Pressestimme zu "Die weibliche Seite der Ur- und Frühgeschichte"

Aus: www.muetterblitz.de/buechertisch, März 2014

Barbara Obermüller hat das Geschichtswissen um den reichen weiblichen Anteil ergänzt. Von der Altsteinzeit bis zur Eisenzeit geht sie in Mitteleuropa Spuren nach, wie Frauen im Alltag gewirkt haben. Sie präsentiert bisher wenig beachtete Ausgrabungen, wie keltische Gräber, die Frauen als Priesterinnen und Herrscherinnen ausweisen. Immer wieder stößt sie auf die Jahrtausende währende Verehrung einer großen universalen Göttin und auf eine lange Periode ohne kriegerische Auseinandersetzungen. Auch auf Völker, die in Europa noch lange – trotz patriarchaler Überformung und Christianisierung – an den Werten ihrer mutterzentrierten und egalitär organisierten Gemeinschaften festhielten. Im zweiten Teil des Buches stellt die Autorin Hessen ins Zentrum ihrer Suche und führt uns an frühe heilige Orte – zu Quellen, Höhlen und Menhiren. Und auch in Museen und Kirchen, in denen noch Zeichen des weiblich Göttlichen zu entdecken sind.

Eine übersichtliche und gut verständliche Zusammenfassung umfassender Erkenntnisse, die von Forscherinnen wie Luisa Francia, Marija Gimbutas, Heide-Göttner-Abendroth gewonnen wurden. Ein schön bebildertes Handbuch, das die Geschichte der Frauen würdigt und ins öffentliche Blickfeld bringt.

« Pressestimmen zu "Die weibliche Seite der Ur- und Frühgeschichte"

« zur Übersicht der Pressestimmen