Pressestimme zu "Denken in Präsenz"

Aus: evolve. Magazin für Bewusstsein und Kultur, April bis Juni 2014, S. 11

In ihrem Buch Denken in Präsenz hinterfragt die italienische Philosophin Chiara Zamboni die Idee, dass Fühlen und Denken, Sein und Tun voneinander getrennt seien – bis hin zu dem Klischee, dass Denken Männersache und Fühlen Frauensache wäre. "Denken in Präsenz" bedeutet für Zamboni und ihre Philosophinnenkolleginnen nicht nur eine gemeinsame Denkarbeit, sondern sie sehen darin auch die Möglichkeit für gesellschaftliche Veränderungen. Die Autorin gibt sehr präzise und praktische Einblicke über die inneren und äußeren Haltungen, die ein solcher gemeinsamer kreativer Denkprozess erfordert. Ihr Hauptargument besteht darin, dass Denken nur dann eine wahrhaft transformative Kraft besitzt, wenn wir uns mit all unseren Sinnen, in Präsenz, darauf einlassen. Es ist diese Verbindung zwischen Denken und Präsenz, Sprache und Sein, die für Zamboni den Weg zu einer neuen Kultur und speziell auch einer neuen Genderkultur weist. Es ist erfrischend, ein Buch zum Thema Denken so differenziert aus einem weiblichen Blickwinkel und Erfahrungsraum zu lesen.

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