Pressestimme zu "Die weibliche Seite der Ur- und Frühgeschichte"

Aus: Kulturnachrichten, Juli-August 2014

Angeregt durch Marija Gimbutas Ausstellung "Sprache der Göttin" im Frauenmuseum Wiesbaden beschloss die Darmstädter Autorin Barbara Obermüller, sich näher mit diesem Thema zu beschäftigen. Über drei Jahre hinweg sammelte sie akribisch Informationen und Bildmaterial dazu … Ihr mehrjähriges Studium an der feministischen Akademie Alma Mater erleichterte ihr die Forschungsarbeiten erheblich, denn hier konnte sie sich ein fundiertes Wissen über ethische und ökonomische Grundlagen matriarchaler Gesellschaften vergangener Zeiten bis hin zur Gegenwart aneignen. Praktische Erfahrung sammelte sie in der Politik und durch ihre journalistische Tätigkeit bei einer Frauenzeitschrift.

An realen wie fiktiven Beispielen erklärt die ehemalige Abgeordnete ihre Ausführungen und Figuren, wissenschaftlich belegt und überzeugend beschrieben. Sie schickt ihre Leserschaft auf eine Reise durch alle Zeitalter, um "die weibliche Seite der Ur- und Frühgeschichte" kennen zu lernen. Mit besonderem Blick auf Hessen setzt sie hier den Schwerpunkt. Bei der Spurensuche weiblicher Entwicklung im Alltagsleben der Jahrtausende waren ihr Museen, Kulturzentren und Bibliotheken wesentlich behilflich, archäologische Befunde zu orten und zu listen.

Die Autorin öffnet in ihrem Oeuvre neue Sichtweisen und Interpretationen … So hat Barbara Obermüller ein wissenschaftliches Nachschlagewerk geschaffen, das einer Doktorarbeit gleichkommt und das jede gut sortierte Geschichtsbibliothek ergänzt. (gy)

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