Pressestimme zu "Die weibliche Seite der Ur- und Frühgeschichte"

Aus: SekretariaNet der Technischen Universität Darmstadt

Neues aus der Ur- und Frühgeschichte

Was wie ein Bonmot klingt, ist aus archäologischer Sicht jedoch gut möglich. Auf diese Reise in unsere Vergangenheit nimmt uns Barbara Obermüller, die an der feministischen Akademie Alma Mater studierte.

Aufgrund von Artefakten unternimmt sie eine neue Bewertung der Rolle von Männern und Frauen in der Ur- und Frühgeschichte. Sie geht ihrem Alltag, ihrem Glauben und ihrem Zusammenleben anhand vieler archäologischer Funde nach. Zahlreiche Bilder bezeugen ihre Darlegungen. Mancher Mythos muss allerdings weichen, von der mangelhaften Ernährungslage und einer kriegerischen Existenz bis zur Bedeutung von Handwerkerinnen und Priesterinnen für die frühen Gesellschaften wird die eigene bisherige Sichtweise zum Perspektivwechsel animiert.

Abgerundet wird Barbara Obermüllers Darstellung durch eine umfangreiche Dokumentation der ur- und frühgeschichtlichen Funde und Fundorte in Hessen, die zu einer Reise auf unseren frühen Spuren ermuntern und neugierig machen, die Exponate aus dem angebotenen Blickwinkel zu betrachten. Belebend sind auch die fiktiven Frauenschicksale von Glynis, Thusnelda, Julia und Alrun, die veranschaulichen, wie ihr Frauenalltag sich angefühlt haben mag. (as)

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