Pressestimme zu "Bei den Steinen angekommen"

Aus: Rüsselsheimer Echo vom 8.10.1998

"Wie bei all ihren Büchern ist auch hier Christel Göttert wieder ein ganz besonderes Kleinod gelungen. Denn ‚Bei den Steinen angekommen’ atmet den Duft der zeitlosen Schönheit der Kunst und der ewigen Erkenntnis des Lebens. Ein Kunstbuch, im mehrdeutigen Sinn des Wortes.

Die Bildhauerin und Autorin Eva-Gesine Wegner beschreibt in kurzen, aber ausdrucksstarken Texten ihre schöpferische Auseinandersetzung mit der Französin Camille Claudel. [...]

Eva-Gesine Wegner protokolliert nun in ‚Bei den Steinen angekommen’, wie die Skulpturen Claudels sie berühren und auf ihre eigene Schaffenskraft wirken. Wegner führt die Suche nach dem, was die Französin in Leben und Kunst bewegt haben mag, in die Stätten der Kindheit Claudels, der Bretagne, und wird fündig: die Urkraft der Erde und der Steine führen zum tieferen Verständnis der Dinge, das in materialisierter Form in den Skulpturen der beiden Frauen sichtbar wird.

‚Bei den Steinen angekommen’ ist ein zweisprachiges Buch. Als wollte die Autorin dem Geheimnis des Verstehens noch ein Quentchen mehr Wahrheit abringen, stehen französischer und deutscher Text kunstvoll verwebt beisammen. Ein Zeichen der Liebe zur französischen Bildhauerschwester.

Liebevoll und ansprechend ist das Layout, das dem Auge ein Hochgenuss und Entspannung zugleich ist. Die Zeilen gönnen sich Raum und überfrachten eben nicht bis zur Unleserlichkeit mit Druckerschwärze das Papier.

Dreißig wunderbare, in Goldtönen gehaltene Fotos dokumentieren die Ergebnisse dieser intensiven Zwiesprache zwischen der Autorin und ihrem Vorbild: expressive, aufregende Skulpturen aus der ewigen Welt der Steine."

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