Mein Kabul - mein Deutschland

Máris mutiger Weg zwischen den Kulturen

von Mári Saeed

ganz richtig

ISBN: 978-3-939623-02-1
2008
315 Seiten, Br.
19,80 €

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Für afghanische Verhältnisse ist Mári als Frau privilegiert aufgewachsen: Sie kann gute Schulen besuchen, im Ausland studieren, allein weite Reisen unternehmen und selbst ihren Ehemann auswählen. Doch als sie heiratet, ändert sich alles – wie bei ihren Schwestern und Freundinnen. Traditionelle Anschauungen und das Damoklesschwert der bedrohten Familienehre führen zu Unterdrückung und Gewalt – trotz Bildung und modernen Freiheiten.

Abgestoßen vom Verhalten ihrer islamischen Landsleute, die Frauen ausschließlich als Besitz ansehen und in den Straßen von Kabul um die Macht kämpfen, und verfolgt von den Mudschaheddin flüchtet sie nach Deutschland. Aber auch hier ist sie nicht sicher: vor den Morddrohungen ihres Ehemannes. Doch immer wieder findet sie die Kraft, sich den Herausforderungen zu stellen. Diesen Mut gibt sie weiter an andere Frauen in Deutschland und auch in ihrer alten Heimat, wo Frauen auch heute – nach der Schreckensherrschaft der Taliban – in schrecklichen Verhältnissen leben müssen.

"Mári Saeed hat mit ihrer Autobiographie ein beeindruckendes Buch vorgelegt. Ihr mutiges Beispiel zeigt: Afghanische Frauen wehren sich gegen Entmündigung und brutale Menschenrechtsverletzungen. Sie wollen mit Wissen und Tatkraft ihr Land und ihr eigenes Leben gestalten ..." (Christa Stolle, Bundesgeschäftsführerin von TERRE DES FEMMES)

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