Die gute Mär

Mutterkunde in Märchen

von Dagmar Margotsdotter-Fricke

Die gute Mär

ISBN: 978-3-939623-04-5
2008
185 S.,Broschur
15,- €

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Echte Märchen, Märe, sind Geschichten aus der matriarchalen Zeit. Sie entstanden aus einer allumfassenden Spiritualität, die alles achtet, was ist und nicht ist – das Leben und den Tod. Sie zeugen von tatsächlich vollzogenen Initiationen, nach denen sich viele von uns sehnen, auch wenn sie oft voller Schrecken sind.

Dieses Buch begibt sich auf Spurensuche in unserer eigenen Kultur. An Motiven und Personen – an armen Mägden und wandernden Bauernjungen, an Prinzessinnen und Königinnen, an Prinzen und Königen – veranschaulicht die Autorin, dass diese abenteuerlichen Geschichten Einweihungen in die Gesetze des Universums preisgeben und von individuellen Einführungen in die kosmische Ordnung berichten.

Margotsdotter-Fricke zeigt: Märchen moralisieren nicht, sondern zeugen von großer Liebe und irdischem Glück, die uns zuteil werden, wenn wir uns mit all unseren Lebenskräften in diese Ordnung fügen und Welt und Zeit mit Dankbarkeit, Demut und Freude durchschreiten. Sie sprechen aber auch vom Unglück, das wir Menschen erfahren, wenn wir dieser zutiefst mütterlichen Ordnung zuwiderhandeln.

Dies lernt Aschenputtel durch ihre Mutter im Haselstrauch, Gretel bei der Hexe, Goldmarie bei Frau Holle, Rotkäppchen bei Großmutter Wolf. Und die Autorin legt dar, dass das Vorbild dieser Seinslehre, die allen matriarchalen Kulturen zugrunde liegt, niemand Geringeres ist als Mutter Natur.

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