Ursula Knecht (Autorin)

Veröffentlichungen im Christel-Göttert-Verlag

  • ABC des guten Lebens
    von Ursula Knecht, Caroline Krüger, Dorothee Markert, Michaela Moser, Anne-Claire Mulder, Ina Praetorius, Cornelia Roth, Antje Schrupp, Andrea Trenkwalder-Egger
  • Erzähl mir Labyrinth
    Frauenkultur im öffentlichen Raum - 20 Jahre Labyrinthplatz Zürich
    von Agnes Barmettler, Regula Farner, Ursula Knecht, Caroline Krüger, Zita Küng, Katherina Morf, Rosmarie Schmid

Über Ursula Knecht

Geboren 1945, Studium der Theologie, engagiert in Frauen- und Flüchtlingsprojekten, Mitbegründerin und Verantwortliche des Labyrinthplatzes Zürich, Mutter und Großmutter.
Mit dem Autorinnen-Name Ursula Knecht-Kaiser war sie beteiligt an "Sinn - Grundlage von Politik".


Nachruf

Wir trauern um unsere Autorin Ursula Knecht-Kaiser, die am 19.9.2017 starb.

Die Gedanken führen uns zu dem Moment zurück, wo Ursula unsere labyrinthischen Wege kreuzte und seither zu unseren ständigen wichtigen Begleiterinnen gehörte. Nachdem sie in dem philosophischen Bändchen "Sinn – Grundlage von Politik" als Mitautorin wirkte, erfüllte es uns mit großer Freude, dass sie uns anfragte, mit uns und ihren Labyrinthfrauen gemeinsam ein Buch über das wunderbare Symbol von Stadtkultur, das Zürcher Labyrinth, machen zu wollen. Da begann eine Zeit voll fruchtbarem Austausch, reicher Denkarbeit und aktivem Handeln. Das Gefühl von Vertrautheit, Zuverlässigkeit und der gemeinsame Wille, gesellschaftliche Veränderungen zum guten Leben für alle zu schaffen, wuchs über die Jahre an und fand einen glücklichen Zeitpunkt zum darüber Freuen in Jena, beim Kongress mit den Vertreterinnen und Vertretern von friedlichen matriarchalen Kulturen am 16. bis 18. August 2017.

Der Austausch, das gemeinsame Denken, das aktive Handeln hat ein schmerzliches jähes Ende gefunden. Am Tag nach dem Kongress wurde Ursula mitten hinein in ihre sprudelnde Lebendigkeit von einem Infarkt ereilt, von dem sie sich nicht mehr erholen konnte. Wir sind sehr traurig, sie nicht mehr mit ihren tiefen weiterführenden Gedanken erleben zu dürfen. Sie fehlt uns sehr. Umso wertvoller ist es für uns, zurückzugehen an die verschiedenen Wegstrecken, wo wir ihre zahlreichen weisen Worte finden können (wie z.B. bei "beziehungsweise-weiterdenken") und mit dafür zu sorgen, dass sie überall wie Samenkörner in die Erde fallen und sich Früchte treibend entfalten können.

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