Zur Verlagsgeschichte

Die Verlegerin Christel Göttert gründete ihren Frauenbuchverlag 1992. Von Anfang an wirkte ein Kreis von freien Mitarbeiterinnen (Grafikerinnen, Lektorinnen, Übersetzerinnen ...) an der Entstehung der Bücher mit. Die Verlagsräume befinden sich in einer ehemaligen Bäckerei - die somit zur Bücherbackstube wurde. Das Frauenlesecafé (jeden Dienstag, 10 - 12 Uhr) in den Verlagsräumen bietet die Möglichkeit zum gedanklichen Austausch oder einfach nur zum Schmökern. Dort wird auch Literatur aus anderen Frauenbuchverlagen bereit gehalten. In der Präsenzbibliothek gibt es zahlreiche feministische Zeitschriften.

Zu den Inhalten des Verlages:

Von Anfang an waren die Publikationen des Verlages eng verknüpft mit Aktionen, Ausstellungen, Seminaren und ähnlichen Aktivitäten verschiedenster Frauennetzwerke und -institutionen. Ziel war und ist bis heute, die Unterschiedlichkeit von Frauen zu zeigen und die Vielfalt weiblichen Schaffens und Denkens sichtbar zu machen. Daher ist die Bandbreite des Verlages groß, sie reicht von Baby-Massage bis zum weiblich Göttlichen. Das Programm zeichnet sich auch durch mehrsprachige internationale Veröffentlichungen aus, u.a. bei den im Verlag erschienenen Vorträgen der französischen Philosophin Luce Irigaray. Alle Bücher verbindet der Wunsch, dem weiblichen Blick auf die Welt Ausdruck zu verleihen und in der Geschlechterdifferenz zu denken. Im Sinne weiblicher Genealogien soll zugleich an Leben und Werk vorausgegangener Frauen angeknüpft werden, so z.B. bei den Büchern zu der Bildhauerin Camille Claudel und der Schriftstellerin Ilse Langner.

Sie können bei uns Bücher zu den folgenden Schwerpunkten finden:

  • Philosophie / Politik der Frauen
  • Frauengeschichte
  • Frauenbiographien
  • Frauenliteratur
  • Matriarchatsforschung / weibliches Wissen / Spiritualität
  • Bücher zu Frauenausstellungen und -projekten
  • Ratgeber zu unterschiedlichen Bereichen

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