Termine mit Autorinnen: Heide Göttner-Abendroth

12.05. - 15.05.2011: Internationaler Kongress zur Matriarchatsforschung und -politik

St.Gallen/Schweiz: Internationaler Kongress "Die Zeit ist reif. Wir gehen in eine Lebens Werte Gesellschaft" zu den Themen: Erkenntnisse der Matriarchatsforschung, Perspektiven der Matriarchatspolitik, Eröffnung des MatriArchivs. In der Tonhalle St. Gallen, Museumstr. 25, CH-9004 St. Gallen

Es ist besser, Rettungsboote zu bauen, als darauf zu hoffen, dass die patriarchale TITANIC Vernunft annimmt.

DIE ZEIT IST REIF! Wir suchen wegen der sich jagenden, weltweiten Krisen der patriarchalen Zivilisation eine grundsätzliche Veränderung unserer Lebensweise. Insbesondere die Menschen der jüngeren Generationen wollen Wege finden, um das Patriarchat mit seiner globalen Zerstörungswut zu verlassen. Wir alle wollen wissen: Was tun?

Deshalb wächst das Interesse an der matriarchalen Gesellschaftsform überall. Sie hat ganz andere Muster als jede Form des Patriarchats, sei diese nun traditionell patriarchal oder kapitalistisch patriarchal.

Der Kongress soll neue Wege aufzeigen. Die praktischen Möglichkeiten, die sich aus dem Wissen über matriarchale Gesellschaften ergeben, nennen wir Matriarchatspolitik. Es gibt dazu viele Ideen und neue Handlungsweisen in der feministischen und in anderen alternativen Bewegungen. Aus ihnen werden verschiedene praktische Beispiele für matriarchale Lebensweisen auf dem Kongress präsentiert. Sie machen Mut zum Handeln!

Schon jetzt besteht größtes Interesse an diesem Kongress, und wir sind dabei, auch Politikerinnen dazu einzuladen.

Zum Programm:

Erkenntnisse der Matriarchatsforschung im politischen Kontext:

Indigene WissenschaftlerInnen aus Amerika, Asien und Afrika sprechen über ihre eigenen matriarchalen Gesellschaften:
- Barbara Mann (Seneca, USA)
- Marina Meneses (Juchitan, Mexiko)
- Letecia Leyson (Philippinen)
- Bernedette Muthien (Südafrika), und andere.

Jüngere, nicht-indigene WissenschaftlerInnen werden Raum haben, ihre Arbeiten vorzustellen. Denn die moderne Matriarchatsforschung wird bereits in der 2. Generation weitergeführt:
- Irene Mariam Tazi-Preve (Österreich)
- Marguerite Rigoglioso (USA), und andere.

Perspektiven der Matriarchatspolitik:

Die Grundlagen der Matriarchatspolitik werden vorgestellt von:
- Veronika Bennholdt-Thomsen (Deutschland): Subsistenzperspektive
- Genevieve Vaughan (Italien, USA): Logik und Ökonomie des Schenkens
- Heide Göttner-Abendroth (Deutschland): Prinzipien der Matriarchatspolitik und die Vision einer neuen Gesellschaft
- Claudia von Werlhof (Österreich) stellt die "Planetare Bewegung für Mutter Erde" vor.

Praktische Beispiele für matriarchale Lebensweisen werden präsentiert von:
- Ina Praetorius (Schweiz)
- Christa Müller (Deutschland)
- Katie Hoffner (USA)
- Angela Cuevas de Dolmetsch (Kolumbien)
- Siegrun Laurent (Deutschland)
- Kathy Jones (Großbritannien)
- Lara Mallien (Deutschland)
- Johannes Heimrath (Deutschland)
- Lydia Ruyle (USA)
und andere.

Drei besondere Abende auf dem Kongress sind:
- die festliche Eröffnung des MatriArchivs, der ersten Matriarchats-Bibliothek der Welt,
- das Jubiläum 25 Jahre Internationale Akademie HAGIA (1986 – 2011),
- die70. Geburtsfeier von Heide Göttner-Abendroth, die für ihr Lebenswerk geehrt wird.

Das MatriArchiv:
Die erste Matriarchats-Bibliothek der Welt wird eröffnet. Sie ist wissenschaftlich und international (mehrsprachig) ausgerichtet. Ihre Gründerin stellt sie vor:
- Christina Schlatter (Schweiz)

Das große Fest:
Der ganze Kongress ist ein spirituelles Fest. In Matriarchaten sind Wissen, Politik und Spiritualität nicht getrennt, sondern wirken zusammen. Der Kongress mündet in einen großen Zug durch St.Gallen, in die Öffentlichkeit einer Stadt. Konzept und Gestaltung:
- Cécile Keller (Schweiz)

Trägerschaft:
Internationale Akademie HAGIA, Deutschland
FriedensFrauen Weltweit – PeaceWomen Across the Globe

Leitung des Kongresses:
Dr. Heide Göttner-Abendroth, Internationale Akademie HAGIA

Kongress-Koordination:
Cécile Keller, Internationale Akademie HAGIA

Organisation vor Ort:
Christina Schlatter, Kantonsbibliothek Vadiana, St.Gallen

Ort: Tonhalle St.Gallen, Museumstrasse 25, CH-9004 St.Gallen, Schweiz

Zeit:
Donnerstag: 12. Mai 2011, 15 Uhr
Freitag: 13. Mai 2011, ganztags
Samstag: 14. Mai 2011, ganztags
Sonntag: 15.Mai2011, mit dem großen Zug durch die Stadt, bis 15 Uhr

Kongressgebühr:
3 Tage: 150 Euro / 220 CHF
2 Tage: 110 Euro / 160 CHF
1 Tag: 70 Euro / 100 CHF
reduzierter Eintritt 3Tage: 90 Euro / 130CHF (StudentInnen und Arbeitslose)

Unser Kongresskonto in der Schweiz:
Raiffeisenbank St.Gallen, Schweiz
HAGIA-Kongress/Christina Schlatter
Stichwort: Kongressgebühr
Konto Nr. 777587.27
BIC: RAIFCH22
IBAN: CH95 8000 5000 0777 5872 7

Das Programm wird nach Anmeldung und Überweisung der Kongressgebühr zusammen mit den Eintrittskarten zugeschickt.

Anmeldung:
www.kongress-matriarchatspolitik.ch
info@kongress-matriarchatspolitik.ch

SPENDEN-AUFRUF

Wir bitten Sie herzlich, den Kongress zur Matriarchatspolitik durch eine Spende zu unterstützen. Es werden 100 mal 100 Euro benötigt, und wir wünschen, dass Sie zu den SpenderInnen gehören. Jede größere und kleinere Spende ist gleichermaßen willkommen.

Das Spendenkonto ist:
Förderverein der Akademie HAGIA
Raiffeisenbank D-94577 Winzer
Stichwort: HAGIA-Kongress
Konto: 5 12 92
BLZ: 741 616 08
IBAN: DE30 7416 1608 0000 0512 92
BIC: GENODEF1HBW

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