Pressestimmen zum Verlag
Aus: http://gleisbauarbeiten.blogspot.de/2013/10/texte-zum-postpatriarchalen-denken-im.html

TEXTE ZUM POSTPATRIARCHALEN DENKEN - im CHRISTEL GÖTTERT VERLAG

Christel Göttert ist nicht nur Redakteurin bei beziehungsweise weiterdenken, sondern schon seit über 20 Jahren Verlegerin wichtiger frauenpolitischer und philosophischer Texte. Vor allem um die Übersetzung von Texten aus dem Umfeld der italienischen Philosophinnen-Gruppe Diotima hat sich der Verlag verdient gemacht.

Am Freitag traf ich mich mit den Redakteurinnen von beziehungsweise weiterdenken, dem Internetforum für Politik und Philosophie, bei dem ich seit Sommer mitarbeite, zu einer Redaktionssitzung im Christel Göttert Verlag.

 

Christel Göttert ist nicht nur Redakteurin bei beziehungsweise weiterdenken, sondern schon seit über 20 Jahren Verlegerin wichtiger frauenpolitischer und philosophischer Texte. Vor allem um die Übersetzung von Texten aus dem Umfeld der italienischen Philosophinnen-Gruppe Diotima hat sich der Verlag verdient gemacht. Christel Götterts Engagement ist es zu verdanken, dass Frauen, die wie ich kein Italienisch und nicht besonders gut Französisch können, so zentrale und für eine Weiterentwicklung des postpatriarchalen Denkens unverzichtbare Texte wie "Sottosopra. Das Patriarchat ist zu Ende" (hg. von Liberia delle donne di Milano) oder "Der Atem von Frauen" von Luce Irigaray oder "Die symbolische Ordnung der Mutter" von Luisa Muraro oder "Unverbrauchte Worte" von Chiara Zamboni (ein Buch, das ich gerade gelesen habe und das ich hier noch ausführlicher vorstellen werde) lesen und mit-denken können. 

 

 

Im Christel Göttert-Verlag erscheint auch jene wundervolle, kleinformatige Reihe "philosophisch-politischer Bändchen", in der u.a.  "Das ABC des guten Lebens" erschienen ist und in der immer wieder deutschsprachige Denkerinnen ihre Überlegungen zu postpatriarchalem Leben, Denken, Wirtschaften und Kunstschaffen darlegen. 

 

Bei den Redaktionstreffen überlegen wir gemeinsam, welche Themen wir in den kommenden Monaten auf beziehungsweise weiterdenken in den Mittelpunkt stellen wollen, welche Fragestellungen unsere Leserinnen bewegen, mit welchen Aktivistinnen und Denkerinnen wir uns in Beziehung setzen wollen. Dieses Mal stand auch die Rückschau auf die Denkumenta im Zentrum, von der viele Initiativen ausgingen, die wir und andere weiterverfolgen wollen. 

 

Im Christel Göttert Verlag erscheint zudem in den nächsten Tagen ein weiteres Buch von Chiara Zamboni, auf das ich mich freue: "Denken in Präsenz", übersetzt von der kongenialen Dorothee Markert.

 

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Ja, zugegeben, Sie merken das sicher: Das ist ein wenig ein Werbe-Post; Werbung für das Programm eines außergewöhnlich verdienstvollen Kleinverlages und eine Huldigung an eine außergewöhnliche Frau und Verlegerin, an Christel Göttert, die sich immer wieder an Buchprojekte herantraut, die zwar keine kurzfristige Rendite versprechen, aber zu Longsellern werden, zu Standardwerken differenzfeministischen Denkens und Wirkens!

 

Christel Göttert vertreibt übrigens z.Zt. in Deutschland das umfangreiche, reich bebilderte Werk "The language of MA" von Annine van der Meer, das mit den Mythen der Archäologie über die Bilder der Weiblichkeit aufräumt. (Ich blättere seit Freitag immer wieder darin). Das Werk ist bisher nur in englischer Sprache verfügbar. Wer es im Christel Göttert-Verlag bestellt, kann einen Großteil der Porto-Kosten sparen, die ein Versand aus Holland kosten würde.

Annine van der Meer: The language of Ma, € 29,90 + € 8,00 Porto

(590 Seiten, viele farbige Abbildungen)

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