Projekt Beschreibung

Annette Reese

Annette Reese wurde 1969 im Weserbergland geboren und wuchs in einem evangelischen Pfarrhaus auf. Nach ihrem Diplom im Fach »Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis« war sie für den Göttinger Literaturherbst und als Pressereferentin im S. Fischer Verlag in Frankfurt am Main tätig. 2003 erhielt sie den Würth-Literaturpreis. Im selben Jahr zog sie mit ihrer Familie nach Weimar, wo sie bis heute lebt und arbeitet. Sie ist Mutter von zwei Töchtern.

2021-11-10T11:50:00+01:00

Mathilde, Jan./Febr. 2022

Das Besondere an diesem Roman ist diese Geburt, die mit großer Intensität beschrieben wird: wie die werdende Mutter in den Geburtsschmerz hineingeht, sich dem Rhythmus der Wehen überlässt und dabei erlebt, wie ihr Körper eine großartige Leistung vollbringt.

2021-10-07T09:34:51+02:00

Internetseiten des Gleichstellungsbüros der Bauhaus-Universität Weimar, 21.9.2021

Vor dem Hintergrund unserer vermeintlich gleichberechtigten westlichen Gesellschaft problematisiert „verschenkt“ Themen, die unbequem sind, mit denen sich der „Mainstream“ selten auseinandersetzt: Die Erschöpfung und Einsamkeit alleinerziehender Mütter, die Geburt als Chance für eine Rückbesinnung auf weibliches Potenzial und nicht zuletzt die fehlende Lobby und Anerkennung weiblicher Kunst.

2021-11-30T10:17:45+01:00

amazon.de, 17.9.2021

Mit „verschenkt“ greift Annette Reese ein gesellschaftlich relevantes, aber (noch) viel zu wenig öffentlich beachtetes Thema auf. Doch anstatt melancholisch, trübsinnig, mit dem eigenen Schicksal hadernd umzugehen, lässt die Autorin die Hauptfigur des Kurzromans, Claudia Schöne, zweifache Mutter und alleinerziehend, sich auf ihre innere Stärke beziehen. Diese hat sie erstmalig bei der Geburt ihrer Tochter Laura intensiv erlebt und weiß fortan, dass „sie auf die schöpferische Kraft in sich selbst vertrauen“ kann … Der Debütroman von Annette Reese besticht durch sprachliche Gewandtheit, pointierten feinfühligen Humor und fantasiereiche Kreativität …

2021-10-07T09:37:39+02:00

bzw-weiterdenken.de, 3.9.2021

Wer hat hier was verschenkt? Eine Mutter, die vielen Jahre, in denen sie ihre Kinder alleine groß gezogen hat? Der Nachbar seine Zeit, weil er immer wieder Anlaufstelle für Sohn und Tochter war, während die Mutter noch im Büro arbeiten musste? Die Kinder ihr Bemühen, der oft überforderten Mutter keinen Ärger zu machen? Oder hat die Mutter sich einfach ver-schenkt, als sie der Tochter zum 30. Geburtstag ein Geschenk macht, das diese nicht annehmen will? Und nochmal ver-schenkt, als sie dem Vater ihrer Kinder nebst neuer Partnerin die ihr heilige Geschichte von der Geburt der Tochter darbietet und dazu einen gänzlich unpassenden Rahmen wählt?

Annette Reese liest aus ihrem neu erschienenen Kurzroman „verschenkt