Dokumentation des 1. Weltkongresses für Matriarchatsforschung September 2003 in Luxemburg.

Organisation und Leitung des Kongresses: Heide Göttner-Abendroth

  • Das Matriarchat – Eine Definition
    (Dr. Heide Göttner-Abendroth)
  • Eine Gesellschaft ohne Väter und ohne Ehemänner. Der Liebste bleibt nur über Nacht
    (Prof. Ruxian Yan, Peking, spricht über die Mosuo)
  • “Im Himmel ist der Adler der Oberste, auf Erden ist es der Onkel, der Bruder der Mutter …”
    (Dr. Christa Mulack interviewt Prof. Lamu Gatusa, Mosuo, Xiaoxing Liu übersetzt)
  • Die Minangkabau auf Sumatra verbinden Matriarchat, Islam und Fortschritt
    (Prof. Peggy Reeves, Pennsylvania)
  • Die Tuareg. Ein Matriarchat unter extremen Bedingungen
    (Prof. Hélène Claudot-Hawad, Aix-en-Provence)
  • Spuren der frühen Ackerbaukulturen lassen auf matrizentrische Gesellschaften schließen
    (Joan Marler, Kalifornien, Biographin von Marija Gimbutas)
  • Die Avantgarderolle der Frau als Kulturschöpferin und das matriarchale Muster
    (Prof. Annette Kuhn; Bonn)
  • Zeichen der Landschaftsahnin in der Natur, eine matriarchale Landschaftsmythologie
    (Dr. Kurt Derungs, Bern)
  • Die affektive Denkblockade im Patriarchat und die Umdeutung der Symbole
    (Dr. Carola Meier-Seethaler)
  • Gerda Weiler hebt einen Schatz: Matriarchale Inhalte in der Bibel
    (Dr. Christa Mulack)
  • Afrikas “dunkle Mutter” ist die Ahnin aller schwarzer Madonnen
    (Prof. Lucia Chiavolo Birnbaum, San Francisco)
  • Die Ornamentik der Kabylinnen stellt eine Geheimsprache dar
    (Dr. Malika Grasshoff
  • Die Kraft der Schamaninnen, Frauen-Medizinbünde als Abbild einer matriarchalen Weltordnung
    (Cécile Keller, Schweiz)
  • Eine Kritik: Patriarchat – perspektive eines Wahns
    (Prof. Claudia von Werlhof, Innsbruck)
  • Die Frauen von Juchitán in Mexiko führen ihre Stadt wie einen großen Haushalt, und alle werden satt
    (Prof. Veronika Bennholdt-Thomsen, Berlin)