“Matriarchat in der Südsee”, Frankfurt a.M.

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Freitagskino im Dritte Welt Haus: “Insel der Frauen – Ein Matriarchat in der Südsee” von Klaus Werner und Uschi Madeisky im Stadtteil-Büro Bockenheim, Leipziger Str. 91. Die Filmemacherin und Produzentin Uschi Madeisky, die bereits an zwei Abenden ihre Filme zu matriarchalen Gesellschaften vorgestellt hat, wird anwesend sein.

Ab 19.30 Uhr Essen + Trinken, Gelegenheit zur Information

Dokumentarfilm, 2012, 43 Minuten

In der matriarchalen Gesellschaft auf der Südseeinsel Palau haben die Frauen großen Einfluss, sie werden hochgeschätzt. Jede Frau, die zum ersten Mal geboren hat, wird mit dem bedeutendsten Fest, das es auf der Pazifikinsel gibt, geehrt. Der Film erzählt von der jungen Mutter Bella, die anlässlich dieses Ereignisses einen wertvollen palauischen Stein zu erwarten hat. Die Steine bedeuten eine Auszeichnung und Anerkennung für alles, was Frauen sind und was sie tun, und sind Symbol für den Reichtum, den Frauen in die ganze Familie bringen. Bella soll den Stein von Cécile, der Schwester des Kindsvaters erhalten. Diese jedoch hat ihn auf der Bank als Sicherheit für ihre Boutique hinterlegt, in die sie Dollars investieren musste. Während die Vorbereitungen für das Fest in vollem Gange sind, ist Cécile fieberhaft bemüht, an diesen oder überhaupt an einen palauischen Stein zu kommen, den sie der jungen Mutter Bella während der Erstgeburtszeremonie um den Hals binden kann. Zu sehen sind die Bemühungen, diesen Konflikt gemeinschaftlich zu lösen, dabei wird deutlich, dass das Leben nach einer “mütterlichen Ordnung” diese Gesellschaft so ausbalanciert sein lässt.

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