Irene Fleiss entwirft ein komplexes Bild von matriarchalen Gesellschaften, um Wissen bereitzustellen für den dringend benötigten persönlichen und gesellschaftlichen Wandel im Zusammenleben der Geschlechter und Generationen und mit der Natur. Und sie zeigt, dass ein anderes Verständnis von Weiblichkeit und einem selbstbestimmten Leben von Frauen zur erforderlichen Balance beitragen kann.

Im 2. Band schildert die Autorin, wie starke und aktive Frauen mit Sinnlichkeit, Lust und Sexualität umgingen, spricht von urweiblichen Qualitäten und davon, wie umfassend Weiblichkeit gesehen wurde. Sie beschreibt matriarchales weibliches Leben in seinen unterschiedlichen Lebensphasen und zeigt an verschiedenen Völkern Asiens, Afrikas und Amerikas, was davon noch heute lebendig ist. Eine Kulturgeschichte der anderen Art und eine reichhaltige Quelle mit ausführlichem Register zum Nachschlagen.

„Ein Werk in zwei Bänden, das mich froh stimmt und von der ersten Zeile an faszinierte.“ (Gudrun Nositschka, Vorsitzende der Gerda-Weiler-Stiftung)

2019-12-10T08:47:01+01:00

Irene Fleiss

War Universitätsbedienstete, Schriftstellerin und Jahre lang in der Erwachsenenbildung zu den Themen Matriarchat und Frauengeschichte tätig

2019-12-17T15:09:40+01:00

Körper Geist Seele, Mai 08

Wissenschaftliche Zitate & eigene Überlegungen geben ein spannendes Wechselspiel, lassen beim Lesen Vor-Bilder entstehen, die uns rückverbinden mit Gesellschaften, die frei sind von Hierarchie, Egoismus, Habgier, Krieg; in denen die Individuen Anerkennung erfahren aufgrund ihrer Gaben & Talente, in denen das Wohl der Gemeinschaft im Einklang mit der nährenden Natur zum Mittelpunkt allen Seins wird ... Im 2. Band stellt die Autorin die (noch) existierenden matrilinearen Gesellschaften in Asien, Amerika, Afrika vor; Völker wie die Kuna, Todas oder Ahaggar-Tuareg leben bedroht von/in einer globalisierten Welt im Wandel …

2019-12-17T15:12:12+01:00

Lesbenring-INFO, Dez. 07/Jan. 08

Ein Buch, das Mut macht ... Alle, die Band 1 als Nachschlagewerk schätzen, sollten unbedingt weiter lesen. Die, denen Band 1 zu unkonkret war, werden bei Band 2 mehr auf ihre Kosten kommen. Für alle, die sich in das Thema Matriarchate einlesen wollen, könnte Band 2 ein guter Start sein.

2019-12-17T15:14:37+01:00

Mathilde, Nov./Dez. 07

Die wichtige Botschaft aus ihrem Buch ist, dass matriarchales Leben keine Utopie, sondern gelebte Wirklichkeit ist. Die Strukturen von Matriarchaten sind auch heute noch bei mehreren Millionen Menschen auf der Erde lebendig. Die Autorin befasst sich mit mehr als zwanzig verschiedenen Volksstämmen in Asien, Amerika und Afrika, in denen die Werte dieser alten Frauenkultur noch in unterschiedlich starken Ausprägungen zur Entfaltung kommen.

2019-12-17T15:08:24+01:00

WeiberDiwan, Herbst/Winter 07

Der zweite Band von "Als alle Menschen Schwestern waren" bietet uns eine Art Kulturgeschichte über Weiblichkeit und Frauenleben in matriarchalen Lebenszusammenhängen – wie es sich als Frau leben lässt in einer Kultur, die keine sexuelle Gewalt bzw. Gewalt an sich kennt, in einer Kultur, die noch niemals Krieg geführt hat, in einer Kultur, in der Frauen im Zentrum stehen und den Mittelpunkt des Lebens darstellen.

2019-12-17T15:16:14+01:00

Virginia, Oktober 2007

Knapp ein Jahr nach dem ersten liegt nun der zweite Band des großartigen Werkes vor. Er steht dem ersten in nichts nach an Inhaltsdichte, Übersichtlichkeit und Verständlichkeit.