Wichtig ist der Autorin, in ihrer knappen und anschaulichen Gegenüberstellung zu zeigen, wie sich unterschiedliche Familienformen für die in ihnen lebenden Menschen auswirken. Dabei verdeutlicht sie, was die untersuchten Modelle an Belastungen oder Chancen besonders für Frauen, das Wohlergehen von Kindern sowie für das Verhältnis der Geschlechter und Generationen bedeuten.

Im Fokus stehen die für unsere Breiten typische Kleinfamilie, in der die Mehrheit der Menschen lebt, und die traditionelle matriarchale Mosuo-Großfamilie unter der Führung einer Matriarchin. Die Autorin stellt die verschiedenen ökonomischen Systeme vor und fragt nach den gesellschaftlichen und spirituellen Wertevorstellungen, die die Grundlage der beleuchteten Strukturen darstellen.

Mit der Matriarchats-Filmerin Uschi Madeisky und ihrer Mutter, der Labyrinth-Künstlerin Li Shalima, diskutiert sie die Frage, ob alternative Lebensformen mit positiven matriarchalen Werten heute in unseren westlichen Rahmenbedingungen lebbar sind – vor allem für junge Frauen, wie sie selbst.

2019-12-17T19:02:43+01:00

Virginia, März 2017

Zielgerichtet beschreibt und analysiert Fricka Langhammer zunächst die Lebensbedingungen der Mosuo ... vergleicht abschließend die "Besuchsbeziehungen" der Mosuo mit unserer Ehe/Kleinfamilie. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen ... So wecken die spannenden und andersartigen Lektüren ... Gedanken zur Übertragbarkeit der mutterrechtlichen Strukturen auf unsere westlichen patriarchalen Gesellschaften.

2019-12-17T19:07:21+01:00

efi, 3-2016

... wagt sie am Schluss des Buchs ein Expertinnengespräch darüber, wie eine matriarchal geprägte Großfamilie wenigstens in Ansätzen in Deutschland gelebt werden könnte.

2019-12-17T19:09:55+01:00

Mathilde, Mai/Juni 2016

In den westlichen Industrieländern werden etwa 40 Prozent der Ehen geschieden, es gibt viele verarmte allein erziehende Mütter und einsame alte Menschen. Die Mosuo in China haben diese Probleme nicht. Sie leben innerhalb eines Matri-Clans ...

2019-12-17T19:05:55+01:00

Mutterlandbrief, Nr. 6, Sommer 2016

Fricka Langhammer ist eine junge Frau aus der Generation der Gegenwart und Zukunft, ja, sie ist quasi eine Enkelin der Mütter der modernen Matriarchatsforschung. Aus deren reichen Wissensquellen schöpft sie auf ihrer Suche nach modernen realistischen Antworten auf Fragen, die sie sowohl für sich persönlich als auch stellvertretend für ihre Generation stellt ... Es ist zu wünschen, dass Fricka Langhammers Buch viele Leserinnen findet und vor allem die junge Generation sensibilisieren wird für einen Ausweg aus der lebensfeindlichen patriarchalen Umklammerung.

2019-12-17T19:04:31+01:00

Kulturette, Juni 2016

Sehr spannend und sehr kenntnisreich ist diese Lektüre. Tatsächlich, das Leben lässt sich auch völlig anders gestalten – vielleicht eine hoffnungsvolle Anregung.

2019-12-17T19:11:07+01:00

bzw-weiterdenken.de, 10.3.2016

Im Vergleich der beiden Familienformen zeigt Fricka Langhammer, dass die matriarchale Familie, auch wenn sie für uns Europäerinnen sehr gewöhnungsbedürftig klingt, für Kinder wesentlich mehr Stabilität bietet, weil immer weibliche und männliche Bezugspersonen da sind ...

Frauenzentrum, Mattengasse 27
oder
als Workshop beim Kurdischen Frauenfestival am Labyrinthplatz im Zeughaushof,
15 Uhr: Lesung und Gespräch mit der Künstlerin und Autorin Fricka Langhammer zu ihrem Buch “Familie als Beginn”, in dem sie die westliche Kleinfamilie der matriarchalen Großfamilie der Mosuo in China gegenüberstellt. Infos: zuerich@labyrinthplatz.ch / Tel.: 079 540 17 36