Die Lieder der Pflanzen, die Töne der Steine, der Gesang des Lebendigen – Ruach, die Drachin, kann nicht begreifen, dass die Menschen diesen Klang vergessen konnten. Und auch das Gefühl der Verlassenheit, das Li-Re, die Menschenfrau, schon so lange begleitet, ist ihr fremd. Gemeinsam gehen sie auf die Reise zu einem Berg, dessen Geheimnis zu ergründen Li-Res ganzen Mut erfordern wird.

Für Li-Re ist es auch eine Reise zu sich selbst, eine Begegnung mit ihren Ängsten, Selbstzweifeln und Sehnsüchten. Frauengestalten tauchen auf – junge wie alte, manche aus längst vergangenen Zeiten und dennoch Teile von ihr. Sie durchlebt die Leiden der Frauen, erkennt aber auch deren Stärke. Und ganz allmählich senkt sich Ruhe in Li-Res Körper, kommt das Gefühl der Verbundenheit mit der Quelle allen Seins. Und sie beginnt sich zu erinnern an das Erbe der Frauen, spürt die Kraft in sich wachsen …

Mit der Drachin reisen führt die Geschichte von Ruach und Li-Re fort, über deren erste Begegnung das von vielen Leserinnen geschätzte Buch Drachinnengesänge erzählt.

Was Leserinnen meinen:

Ein Zauberbuch. Gefühle kommen hoch und man kann sie verstehen, auflösen oder damit arbeiten. Zauberhaft. (Christa Völker)